Der Bow ist eine innovative mobile Ladestation für Elektrofahrzeuge. Diese Station kann ortsunabhängig (Vom Strand bis hin zum Festival) aufgestellt und bei Bedarf neu beladen werden, wodurch Elektrofahrzeuge auch an entlegenen und schlecht erschlossenen Orten problemlos geladen werden können.
Grundkonzept

Mein Entwurf der mobilen Ladesäule sieht vor, dass diese mittels LKWs an ihre Einsatzorte transportiert wird. Um die Ladesäule zu bewegen, können entweder ein Gabelstapler oder ein kleiner Kran verwendet werden, um eine mühelose Platzierung und Mobilität zu gewährleisten.
Die Gestaltung der Ladesäule wurde sorgfältig konzipiert, so dass an jeder Seite der Säule ein Auto geladen werden kann, ohne dass der Austausch des Tanks an der Vorderseite beeinträchtigt wird. Dadurch wird eine gleichzeitige und effiziente Aufladung mehrerer Elektrofahrzeuge ermöglicht, was die Wartezeiten minimiert und die praktische Anwendung dieser Ladesäule optimiert.
Technik

Die verbaute Technik der Ladestation wurde vom Institut IKAM zur Verfügung gestellt. Unsere herausfordernde Aufgabe bestand darin, eine ästhetisch ansprechende Hülle für diese innovative Technologie zu entwerfen.
Das Herzstück dieser Ladestation bildet ein Ottomotor, der Wasserstoff aus den Wasserstoff-Flaschen im "Tank" verbrennt und dadurch die erforderliche Energie erzeugt, um Elektro-Fahrzeuge effizient zu laden. Diese wegweisende Technologie ermöglicht eine nachhaltige und umweltfreundliche Energiequelle für Elektrofahrzeuge, die flexibel und mobil an verschiedenen Standorten eingesetzt werden kann.

Design

Das Design der Ladestation umhüllt ein Grundgehäuse, welches die hochwertige Technik sowohl schützt als auch sicher lagert. Zugleich wurde besonderes Augenmerk darauf gelegt, die Hitzeabstrahlung des Motors so zu gestalten, dass sie die Sicherheit und den Komfort der tankenden Menschen nicht beeinträchtigt.
Die Beladung der Ladestation erfolgt bequem an der Vorderseite. Der Tank mit den Wasserstoff-Flaschen wurde so konzipiert, dass er nach vorne herausgefahren werden kann. Dadurch wird ermöglicht, den Tank auch in Anwesenheit parkender Autos problemlos auszutauschen, ohne den Betrieb der Ladestation zu beeinträchtigen.
Wartung

Die Wartung der verbauten Technik lässt sich über eine Tür an der hinteren Seite der Ladestation erreichen.
Visuelle Kommunikation

Die Ladestation wurde mit insgesamt drei Indikatoren ausgestattet, um ihren aktuellen Zustand deutlich zu signalisieren. Der Bogen der Ladestation wird von innen mit drei verschiedenen Farben angeleuchtet, um zu zeigen, ob die Ladestation bereit ist zu laden (Grün), sich bereits im Ladevorgang befindet (Blau) oder leer ist und eine Aufladung benötigt (Rot).
Darüber hinaus wurden zwei Leuchtringe an der Vorrichtung für das Ladekabel integriert, um den Ladestatus des angeschlossenen Fahrzeugs zu vermitteln. Während des Ladevorgangs leuchten die Ringe in einer pulsierenden, grünen Farbe, um anzuzeigen, dass das Fahrzeug erfolgreich geladen wird. Bei abgeschlossenem Ladevorgang wechseln sie in eine konstante grüne Farbe, um anzuzeigen, dass das Fahrzeug vollständig aufgeladen ist und bereit zur Weiterfahrt.
Ausstellung

Im Rahmen der halbjährlichen Ausstellung werkschau erhielten die Design-Studenten der H2 Magdeburg die einzigartige Möglichkeit, ihre beeindruckenden Arbeiten zu präsentieren. In meiner Suche nach innovativen Präsentationsmöglichkeiten für die Ladestationen stieß ich auf die Firma 3DQR, die sich auf Augmented Reality spezialisiert hat.
Durch ein großzügiges Sponsoring von 3DQR gelang es mir, nicht nur meine eigene Ladestation, sondern auch die Entwürfe der anderen Studenten in realer Größe auf dem Gehweg vor der Ausstellung mittels Augmented Reality darzustellen. Diese faszinierende Technologie ermöglichte den Besuchern ein immersives Erlebnis und vermittelte ihnen ein deutlich besseres Gefühl dafür, wie die Ladestationen in der realen Welt wirken würden.

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